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Wagenkirche: Bratwurst, Schokolade, Ökumene

Verfasst von admin am 21. September 2012 - 19:00

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Heute lassen wir's uns gut gehen. Erst eine Bratwurst am Markt, und jetzt hier noch Schokolade vom Hussel.

Lauter Zeug, was ich eigentlich nicht essen darf...

Darfst du Schokolade überhaupt essen, so als Diabetiker? Und was ist mit der Bratwurst am Freitag als Katholik?

Das ist eher so ein Gebot, an das sich aber nicht mehr viele halten.

Aber was ist denn dann wirklich wichtig für Katholiken?

Dass die Leute aufeinander zugehen, füreinander da sind und Gott ehren. So wie Jesus es gesagt hat: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und liebe Gott.

Na, dann könnten wir doch eigentlich gleich eins werden, katholisch und evangelisch zusammenschmeißen.

Das ist ja wirklich eine ganz aktuelle Sache: Epheser 4, 3-6 zitiert Günter Jauch zur Zeit ständig. 

Wir laden Sie ein, die Aktion "Ökumene jetzt" mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen!

Wagenkirche: Ökumene jetzt!

Verfasst von admin am 14. September 2012 - 14:27

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Wagenkirche am 14.9.2012

Mensch Heiko, bist du eigentlich glücklich, so evangelisch wie du bist?

Was soll die blöde Frage, bist DU eigentlich glücklich, so katholisch wie du bist?

Nee, ich hab das so gemeint: Was macht dich denn als evangelischer glücklich? Viele sagen, dass ihr mehr von der Bibel versteht, dass bei euch alles nicht so streng ist wie bei uns. Was macht dich glücklich.

Nullsquare

Verfasst von Heiko Kuschel am 5. September 2012 - 10:09
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Maria Herrmann hatte es auf dem Relicamp12 empfohlen und ich installierte es noch während ihres Vortrags: Foursquare. Tolle Sache, um zum Beispiel auch Touristen, die in der Kirche einchecken, neue Informationen weitergeben zu können, meinte sie. Ganz neue Wege könnte ich damit gehen. Online natürlich, was ich ja sowieso gerne mache.

Ungefähr ein halbes Jahr lang habe ich das jetzt ausgiebig getestet. Was hat es mir gebracht?

Wagenkirche auf dem Stadtfest

Verfasst von admin am 25. August 2012 - 20:28

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Beim Schweinfurter Stadtfest am 25.8.2012 war die Wagenkirche natürlich auch dabei. Wir haben uns diesmal einfach dazugestellt und auch ein bisschen Musik gemacht. Die Aufnahmen sind - nun ja - "berauschend", aber es hat uns vor Ort viel Spaß gemacht. 

Predigt beim MehrWegGottesdienst 22.7.2012: Wasser!

Verfasst von Heiko Kuschel am 22. Juli 2012 - 18:00
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 Amos 5,24 Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.

Hat hier noch jemand Durst? Noch einen Schluck Wasser irgendjemand? Wer jetzt noch nicht genug getrunken hat, ist wirklich selber Schuld. Übrigens, die Toiletten sind da in diesem Seitenturm.

Ganz ehrlich: Irgendwann ist es auch wieder genug mit dem Wasser. Für heute haben wir auch ziemlich gezittert, ob das Wetter hält. Und an anderen Tagen ist es wieder zu wenig. Genau richtig viel scheint es ja nicht zu geben.

Bei der Vorbereitung hatten wir aber doch ein ziemlich seltsames Problem. Das Thema „Wasser“ ist so allgegenwärtig in unserem Leben und so selbstverständlich fast immer vorhanden, dass es uns schwer gefallen ist, es wirklich so auf unser Leben zu beziehen, dass das klar wird: Wie wichtig es ist. Wie zentral. Dass wir ohne Wasser gar nicht leben könnten. Was es für eine Wohltat ist – und dann auch wieder was für eine Bedrohung, wenn der Main über die Ufer tritt oder ein Tsunami ganze Regionen überschwemmt. Wie existentiell bedrohlich schon ein Wasserrohrbruch sein kann – denken wir an das Café, das mal am Eingang der Stadtgalerie war und dann schließen musste.

Wagenkirche macht Sommerpause

Verfasst von admin am 22. Juli 2012 - 9:19

Ein bisschen früher als geplant ist die Wagenkirche in die Sommerpause gegangen. Auf einen Regen-Freitag folgten zwei Freitage, an denen wir wegen anderer Termine leider nicht auf die Straße gehen können. Wir wünschen Ihnen eine schöne Ferien- und Urlaubszeit, viel Sonne und Erholung und sehen uns hoffentlich wieder beim Schweinfurter Stadtfest am 25.8.2012. Dann touren wir ausnahmsweise an einem Samstag durch die Stadt - sofern das Wetter es zulässt.

Herzliche Grüße
Günter Schmitt und Heiko Kuschel 

Mehr Wege!

Verfasst von Heiko Kuschel am 13. Juli 2012 - 6:40
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Wort in den Tag Radio Primaton 13.7.2012

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!

Wasser! Es ist nicht aufzuhalten. Wasser sucht sich immer seinen Weg. Oft neue Wege, manchmal überraschende. Flüsse mäandern durch das Tal. Ein Damm bricht. Eine verstopfte Regenrinne lässt an anderer Stelle einen Springbrunnen entstehen.

So wie das Wasser, so suchen auch wir in der Kirche neue Wege. Zum Beispiel mit dem MehrWegGottesdienst am 22. Juli um halb sechs auf dem Martin-Luther-Platz in Schweinfurt. Ein Gottesdienst für Zweifler, Fragende, Kritiker und alle, die neue Wege gehen wollen. Mit wenig fertigen Antworten, vielen Fragen. Mit Stationen, an denen Sie was ausprobieren können. Und diesmal auch mit einer rockigen Band, die schon vorher eine Stunde spielt.

Vielleicht sind da auch neue Wege für Sie dabei. So, wie das Wasser seinen Weg sucht und findet, gibt es überall neue, überraschende Wege. Auch für Ihr Leben.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie heute einen neuen Weg finden, wo Sie ihn nicht vermutet hätten.

 

Wasser und Verantwortung

Verfasst von Heiko Kuschel am 12. Juli 2012 - 6:40
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Wort in den Tag - Radio Primaton 12.7.2012

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!

Wasser! Heute schon damit in Berührung gekommen? Was für ein wichtiges Element. Bei uns, hier in Deutschland, ist es jeden Tag ganz selbstverständlich verfügbar. Je nach Statistik verbrauchen wir ungefähr 120 bis 160 Liter am Tag. Pro Person.

Neulich habe ich mit einer Frau aus Kenia gesprochen. Dort brauchen sie gerade mal 13 Liter am Tag. Und manche Experten prophezeien: Die nächsten Kriege werden um's Wasser geführt werden.

Natürlich hilft es niemandem dort, wenn wir hier jetzt auf einmal Wasser sparen. In Afrika wird's deswegen auch nicht nasser. Aber wir können uns daran erinnern, wie gut es uns geht. Und das als Ansporn nehmen, für mehr Gerechtigkeit in der Welt einzutreten. Das haben auch die Propheten in der Bibel immer wieder gefordert. Ausgerechnet mit einem Vergleich aus der Wasserwelt sagt es Amos: „Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“ Lassen Sie uns daran arbeiten. An einer gerechteren Welt mit genug sauberem Wasser für alle.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie heute genug von allem haben, was Sie zum Leben brauchen.

 

Oberkante Unterlippe

Verfasst von Heiko Kuschel am 11. Juli 2012 - 6:40
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Wort in den Tag Radio Primaton 11.07.2012

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!

Wasser! Kann es eigentlich draußen auch mal genau richtig davon geben? Mal regnet's zu viel, mal regnet's zu wenig. Ist es zu heiß und zu trocken, dann stöhnen wir unter der Hitze. Und wenn's in der Nacht gewittert oder jetzt im Sommer mal ein paar Tage am Stück regnet, ist es uns auch nicht recht. Und manchmal kann dieses Wasser ganz schön gefährlich werden. Es muss nicht gleich so ein großer Tsunami sein wie damals in Südasien oder letztes Jahr in Japan. Schon ein kleiner Wolkenbruch, eine Überschwemmung, eine Flutwelle kann lebensbedrohlich werden.

Bei uns hier am Main ist es zum Glück selten wirklich gefährlich. Aber manchmal fühlen wir uns auch im normalen Leben so: Das Wasser steht uns bis zum Hals. Oder sogar Oberkante Unterlippe. Wie sieht ihr Tag heute aus? Gehen Sie fröhlich und beschwingt hinein, oder voller Angst und Sorgen?

Im Gebetbuch der Bibel, den Psalmen, werden diese schwierigen Zeiten mit Meereswellen verglichen, die über uns zusammenschlagen. Wasser von oben, kein Grund unter den Füßen. Aber dann heißt es über Gott: „Du stillst das Brausen der Meere, das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie das heute erleben: Dass da einer ist, der Sie hält. Auch an den Tagen, an denen Ihnen das Wasser Oberkante Unterlippe steht.

 

Wasser macht sauber

Verfasst von Heiko Kuschel am 10. Juli 2012 - 6:40
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Wort in den Tag Radio Primaton 10.7.2012

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!

Wasser! Heute schon damit in Berührung gekommen? Zähne geputzt, gewaschen, vielleicht geduscht? Ich weiß nicht, wie Menschen in wasserärmeren Gegenden auskommen. Die Dusche am Morgen, die ist für mich wirklich wichtig.

Im Orient war es ein Zeichen von Gastfreundschaft, seinen Gästen Wasser zum Füßewaschen zu geben. Auch Jesus hat seinen Jüngern die Füße gewaschen. Als ein Zeichen: Ich bin für euch da. Ich sorge für euch.

Wasser: Es wäscht den Dreck ab. Wasser in der Dusche wärmt oder erfrischt, ganz wie wir es gerade brauchen. Gönnen Sie sich doch heute mal eine extra Minute unter der Dusche – dankbar dafür, dass wir genug davon haben. Genießen Sie es.

Ich wünsche Ihnen einen genussvollen Tag.

 

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