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Ansprache beim MehrWegGottesdienst: Allmächd, a Katholik!

Verfasst von Heiko Kuschel am 19. November 2013 - 10:47
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MWG1311-Predigt-Allmaechd.mp3

Frieden, fertig, aus!

(salbungsvoll) Liebe Gemeinde!
(erschrickt) Allmächd!

Was ist denn?

(zeigt auf Ulli) A Katholik!

(erbost) Sag mal, was soll das denn? Ich dachte, wir machen hier einen ökumenischen Gottesdienst? Und jetzt fängst du mit so was an?

Keine Angst. Ich wollte doch nur was zeigen.

Was denn?

Wagenkirche: Die Luft ist raus

Verfasst von admin am 15. November 2013 - 14:10

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20131115.mp3

Sag mal Heiko, was ist mit unserer Wagenkirche passiert? Die lässt sich immer so schwer ziehen. Kannst dich noch erinnern, wie wir uns das letzte Mal so richtig mit dem Ding durch die Stadt gequält haben?

Ich weiß schon, woher das kommt. Die Reifen unserer Wagenkirche sind platt.

Ein neuer Name für Twitter?

Verfasst von Heiko Kuschel am 11. November 2013 - 12:03
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Twitter-umbenennen.mp3

Als Pfarrer ist es oft nicht leicht, Privates und Berufliches zu trennen. Meine Überzeugungen, auch meine politischen, hängen damit zusammen, wie ich meinen Glauben interpretiere. Mein Leben in der Familie wird von meiner Arbeit geprägt und umgekehrt.

Wenn man dann noch im Internet unterwegs ist, verschwimmt das alles immer mehr. Ist es privat oder dienstlich, wenn ich am Samstagabend was auf Twitter schreibe? Dienstlich, wenn ich über die Theodizeefrage diskutiere und privat, wenn ich eine Fernsehsendung kommentiere?

Wagenkirche: Sankt Sonne-Mond-und-Sterne

Verfasst von admin am 8. November 2013 - 14:40

heute leider ohne Aufnahme

Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne! Na, gehst du auch auf einen Martinsumzug nächste Woche? Meine Kleine ist ja jetzt im Kindergarten, nach einigen Jahren Pause sind wir jetzt wieder dabei bei diesem Umzug.

Ach nee, unsere sind schon zu groß dafür. Und außerdem – kann man denn jetzt noch Sankt Martin sagen? Angeblich drängen wir damit doch anderen unseren Glauben auf. Sonne-Mond-und-Sterne-Fest soll das doch jetzt heißen.

Brennen, aber nicht verbrennen

Verfasst von Heiko Kuschel am 8. November 2013 - 11:51
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Brennen-nicht-verbrennen.mp3

Tim Reckmann  / pixelio.deTim Reckmann / pixelio.deAm Dienstag und Mittwoch dieser Woche besuchte ich die Jahrestagung des Zentrums für Mission in der Region der EKD (Zmir), von dessen Existenz, das muss ich gestehen, erst zwei Wochen vorher überhaupt erfahren hatte. 120 Personen hatten sich angemeldet zum Thema „Das Evangelium, die Unerreichten und die Region“. Hochkarätige Vorträge von Professorinnen und Professoren, ein Podiumsgespräch mit Landesbischöfin Junkermann und dem katholischen emeritierten Bischof Wanke und und und.

Predigt: Ja ja!

Verfasst von Heiko Kuschel am 3. November 2013 - 12:20
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Predigt_ja_ja.mp3

Liebe Gemeinde!

Manchmal ärgere ich meine Kinder, indem ich auf alle Fragen nur noch Ja antworte. Oder nur noch Nein, was sich gerade anbietet. Irgendwann kommt dann: „Kannst du auch noch was anderes sagen außer Ja?“ Antwort natürlich: Ja.

Unsere Gespräche wären ziemlich langweilig, wenn wir das, was Jesus hier sagt, so wörtlich nehmen würden und unsere Sprache nur noch aus den zwei Wörtern Ja und Nein bestehen würde. So war das natürlich auch von Jesus nicht gemeint.

Predigt: Behaltet euch das Staunen!

Verfasst von Heiko Kuschel am 21. Oktober 2013 - 12:09
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Liebe Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftsschule, liebe Lehrerinnen und Lehrer!

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu 300 Jahre Nachhaltigkeit, liebe Förster! Herr Lang hat es mir erzählt, und bei Wikipedia habe ich dann zum ersten Mal von Hans Carl von Carlowitz gelesen. Ich muss gestehen, ich dachte, das wäre so ein Modebegriff. Dass Sie das schon seit Jahrhunderten pflegen, finde ich wirklich bemerkenswert. Und auch wenn der Begriff heute schon wirklich zum Modewort verkommen ist und für vieles herhalten muss, was eigentlich gar nicht wirklich nachhaltig ist: Die Idee, die dahinter steht, ist glaube ich unsere einzige Chance, auf dieser Erde dauerhaft zu überleben. Einfach: Der Natur nicht mehr zu entnehmen, als sie auch nachproduzieren kann.

Predigt: Lebt in der Liebe!

Verfasst von Heiko Kuschel am 20. Oktober 2013 - 11:44
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Predigt_Lebt_in_der_Liebe.mp3

Horst "Hotte" Kriegel aus Hamburg ist ein Typ, mit dem ich normalerweise wahrscheinlich nicht so gern Kontakt hätte. Vor dem hätte ich ziemlichen Respekt. Riesige Gestalt, Türsteher, Security-Mann. Er hat in seinem Leben schon ganz verschiedene Jobs gemacht und dabei ganz gut Geld verdient.
Für seinen neuen „Job“ seit Sommer bekommt Hotte kein Geld. Und trotzdem sagt er: „Ich habe in meinem Leben nie etwas Sinnvolleres gemacht.“

Wagenkirche: Blitz!

Verfasst von admin am 18. Oktober 2013 - 13:39

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20131018.mp3

Sag mal, Heiko, weißt du eigentlich, wie schnell unsere Wagenkirche fährt?

Das hängt ganz davon ab, wie schnell wir das Gefährt schieben. Wir können´s ja mal auf dem Volksfestplatz ausprobieren.

Wieso auf dem Volksfestplatz?

Na, da ist doch richtig viel Platz und da können wir vielleicht die Polizei noch für eine Radarmessung gewinnen. Dann wüssten wir mal, was wir aus unserem Zugpferd rausholen können. (Aber das ist mir heute zu weit, da noch hinzugehen.)

Ach ja, da war doch was – gestern, am 10.10. war der „Tag der Radarfalle“. Zum Glück sind wir erst heute mit unserer Wagenkirche unterwegs, was Heiko?

Wo denkst du hin, so schnell sind wir nun auch wieder nicht. In eine Radarfalle wären wir da bestimmt nicht gekommen. (Geblitzt wären wir da bestimmt nicht geworden!)

Stimmt, wir fahren ja auch nur in der Fußgängerzone oder auf dem Gehsteig.
Aber selbst da heißt es: Rücksicht nehmen – auf die Fußgänger, Radfahrer oder besonders eilige Leute.

Und auf die Äste der Bäume, sonst fällt uns wieder der Turm runter wie beim letzten Mal.

Du hast ja recht! Aber das mit der Rücksichtnahme finde ich ganz wichtig. Da heißt es dann: schauen, wo wer unterwegs ist und lieber das Tempo drosseln.

Ja, denn heutzutage muss alles schnell gehen. Fast niemand hat mehr Zeit oder nimmt sich Zeit.

Man übersieht dann schnell ein Tempolimit – und wenn man Pech hat, macht es Blitz, Blitz.

Da haben wir echt einen Vorteil, Ulli. Wir schieben unser Fahrzeug schön langsam, schauen in aller Ruhe, wer denn so vorbeikommt, und wenn einer stehen bleibt, haben wir auch noch Zeit für ein kurzes Pläuschchen.
Oder auch eine längere Diskussion.

 

 

 

Die Zehn Gebote und die Freiheit

Verfasst von Heiko Kuschel am 29. September 2013 - 12:12
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Liebe Gemeinde!

Freiheit! Ein ganz starkes Wort. Eines, das Sehnsüchte weckt. Wer wollte nicht frei sein? Leben jenseits von allen Zwängen. Nicht ständig Rücksicht nehmen müssen. Keine Gebote, keine Verbote, die mich einschränken. Einfach nur frei sein. Unabhängig. Die eigenen Träume verwirklichen. Mein Leben gestalten, wie ich das will. „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, singt Reinhard Mey. Die Menschen in der DDR sind für die Freiheit auf die Straße gegangen. In den arabischen Ländern haben sie dafür gekämpft und tun es immer noch, auch wenn sie sich vielleicht oft nicht so ganz einig sind, was Freiheit eigentlich bedeutet.

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