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Sexismus in der Werbung. Ein offener Brief an Redcoon

Verfasst von Heiko Kuschel am 6. Februar 2013 - 11:11
Bild von Heiko Kuschel

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redcoon.mp3

Sehr geehrter Herr Heckel,
sehr geehrter Herr Oerter,

heute bin ich zufällig im Internet auf Ihre Werbekampagne für redcoon gestoßen. Eines hat diese Kampagne tatsächlich erreicht: Ich habe mir alle Ihre Werbespots und die gesamte so genannte „Villa“ angesehen. Allerdings nicht, weil sie mir so gut gefallen hat – sondern weil ich fassungslos da saß und es einfach nicht glauben konnte, in welchem Maß Frauen hier auf ihre äußeren Vorzüge reduziert werden – und sich dafür leider auch hergeben.

Social Media ist nicht alles.

Verfasst von Heiko Kuschel am 13. März 2012 - 9:03
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socialmedia-ist-nicht-alles.mp3

Im Moment läuft auf chrismon.de ein interessantes Experiment. Vordergründig geht es um einen Förderpreis. Gemeinden können sich und ihre Projekte vorstellen, jede und jeder kann täglich für die beste Gemeinde abstimmen. Schöne Sache, und die 5000 Euro hätte ich auch gerne für meine Citykirche.

Darum habe ich mich auch beworben. Wohl wissend, dass das schwer wird, denn: Die Citykirche hat, anders als eine reale Gemeinde vor Ort, ja nur wenige, die sich ihr zugehörig fühlen. Und die wenigsten werden wohl für eine fremde Gemeinde stimmen. So gewinnt also die Gemeinde, die ihre Schäflein am besten zum Klicken motivieren kann.

Ja, in meiner ehemaligen Kirchengemeinde, da hätte ich die Konfis aktivieren können, sie sollen ihre Eltern, Freunde usw. zum Abstimmen bringen. Und in die verschiedenen Gruppen und Kreise gehen, werben fürs Abstimmen. Bei 3600 Gemeindegliedern hätten wir da schon eine Chance gehabt. Bei gerade mal 10 Team-Mitgliedern sieht das schon etwas mau aus.

Trotzdem: Probieren kann nicht schaden. Ein Test: Wie viele meiner über 1000 Follower kann ich wohl zu einem täglichen Klick anstiften?

Resultat: Ich hatte nicht mit allzu vielen gerechnet. Aber so wenige dann auch wieder nicht. Ich will überhaupt nicht darüber klagen. Nur feststellen: Social Media ist nicht alles.

Gewinnen wird diesen Wettbewerb eine Kirchengemeinde mit aktiver Gemeindearbeit und guten Kontakten untereinander. Da kann Social Media auch unterstützend eingesetzt werden. Ich finde, die haben es dann auch verdient, zu gewinnen.

Meine Citykirche ist für so einen Wettbewerb einfach zu ortlos, zu virtuell, zu wenig auf tatsächlich langfristige Bindung angelegt. Das ist ja Teil des Konzepts, aber für den Wettbewerb eher hinderlich. Social Media kann das nicht rausreißen. Aber natürlich werde ich weiter twittern, facebooken und googleplussen. Denn ich selber bekomme viel zurück über diese Kanäle. Und es ist wichtig, dass Kirche auch hier ansprechbar ist. Nur: Social Media ist halt nach wie vor nur ein ganz, ganz kleiner Ausschnitt der großen Welt. Das sollten wir nicht vergessen.

 

Wir sind da.

Verfasst von Heiko Kuschel am 22. Oktober 2010 - 7:29
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Wir sind da: So lautet das Motto einer Werbeaktion unseres Nachbardekanates Würzburg. Da gibt es nicht nur die Website, sondern auch Plakate und Postkarten im gleichen Design, mit den Motiven, die man auch auf der Website findet und jeweils einem kurzen Text, was es z.B. im Dekanat an Kindertagesstättenangeboten gibt.

Ich möchte mich mit meiner Meinung erst einmal zurückhalten, das ist ein bisschen wie bei "Wer wird Millionär" mit dem Publikumsjoker: Sobald man etwas sagt, beeinflusst man damit die Antwort.

Darum frage ich ganz offen in die Runde: Was halten Sie davon? Spricht Sie das an? Bleiben Sie gern auf der Website? Welche Zielgruppe könnte sich angesprochen fühlen? Wie ist die Sprache, wie wirken die Bilder? Und, ganz wichtig: Was würden Sie selbst von einer kirchlichen Werbekampagne erwarten?

Ich hoffe auf zahlreiche Kommentare. Danke schon mal! Hier gehts zur Website: http://www.wir-sind-da.de/

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