StartseiteCitykirche

Citykirche


"gute" Atheisten und "schlechte" Christen

Bild von Heiko Kuschel

Predigt am 11. Sonntag nach Trinitatis 2011
Schonungen, 4.9.2011

Text: Mt 21, 28-32
Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg. 29 Er antwortete aber und sprach: Nein, ich will nicht. Danach reute es ihn, und er ging hin. 30 Und der Vater ging zum zweiten Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr! und ging nicht hin. 31 Wer von den beiden hat des Vaters Willen getan? Sie antworteten: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr. 32 Denn Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und obwohl ihr's saht, tatet ihr dennoch nicht Buße, so dass ihr ihm dann auch geglaubt hättet.

Liebe Gemeinde!

Als Citykirchenpfarrer habe ich ja hauptsächlich mit Leuten zu tun, die nicht gerade jeden Sonntag in die Kirche gehen. Seltsamerweise meinen aber viele von ihnen, sie müssten sich vor mir dafür rechtfertigen. Da kommen irgendwie immer die gleichen Argumente, die Sie vielleicht auch schon gehört haben. „Gott finde ich auch im Wald“ und „Sonntags will ich ausschlafen“ und natürlich „der Gottesdienst ist so langweilig, der sagt mir gar nichts.“

Einweihung der Wagenkirche

Der Termin steht nun fest: Am Freitag, 27.5., um 12 Uhr wird die ökumenische Wagenkirche auf dem Marktplatz in Schweinfurt eingeweiht. Wir laden Sie herzlich ein, bei diesem ersten Einsatz dabei zu sein! Kommen Sie dazu und trinken Sie mit uns zur Feier des Tages ein Gläschen Sekt oder Saft. Kommen Sie mit uns ins Gespräch. Ab Juni dann jeden Freitag mittag an verschiedenen Orten in der Innenstadt. Wir freuen uns auf Sie! 

Eine Wagenkirche entsteht!

Bild von Heiko Kuschel

Wagenkirche: Das Gerüst in der GbF: Stand 1.4.2011Wagenkirche: Das Gerüst in der GbF: Stand 1.4.2011Ende Mai soll sie fertig sein und gleich auf dem Bad Kissinger Kirchentag vorgestellt werden: Die ökumenische Wagenkirche ist im Bau! Die GbF Schweinfurt will sie bis spätestens Mitte Mai fertiggestellt haben. Damit wollen Günter Schmitt von der katholischen Citypastoral und ich in Zukunft auf dem Marktplatz und anderen Plätzen in der Stadt präsent sein: Kurze, manchmal nachdenkliche, manchmal humorvolle Impulse planen wir. Nicht in der Kirche, sondern drumherum - die Kirche soll gewissermaßen unser Markenzeichen werden. Wir freuen uns auf besondere Aktionen und hoffen auf gute Kontakte und Gespräche. Lassen Sie sich überraschen!

Informationen finden Sie in Zukunft auch unter www.wagenkirche.de

Fotos vom weiteren Baufortschritt sehen Sie in Zukunft in der Bildergalerie: http://www.citykirche-schweinfurt.de/kategorie/bildergalerien/eine-wagen...

Zukunftskonferenz: So gehts weiter

Bild von Heiko Kuschel

Foto: S. BerglerFoto: S. BerglerAm 27.1. luden GesprächsLaden, katholische Citypastoral und evangelische Citykirche gemeinsam zur „Zukunftskonferenz ökumenische Cityseelsorge“. Knapp vier Stunden diskutierten die 40 Teilnehmenden darüber, was Kirche in der Stadt heute ausmacht – oder ausmachen sollte. Die Ergebnisse dieses Abends werden unsere Arbeit in der Zukunft wesentlich mit bestimmen. Noch ist die Auswertung nicht abgeschlossen, doch einige wichtige Punkte haben sich für uns schon herauskristallisiert.

Für manche mag es überraschend sein, dass immer wieder der Wunsch geäußert wurde, wieder stärker die „Mystik“ und das „Geheimnis des Glaubens“ in den Blick zu rücken. Wie das in der Cityseelsorge aussehen kann, darüber werden wir uns Gedanken machen. Auf jeden Fall ist es unerlässlich, offene Räume anzubieten, sowohl zu Erstkontakten und zum Gespräch, aber auch für eben diese mystische Erfahrung.

Mensch.Stadt.Gott

Bild von Heiko Kuschel

Domforum bei Nacht: Netzwerktreffen2010-042Domforum bei Nacht: Netzwerktreffen2010-042Vom 21.-24. April trafen sich in Köln weit über 100 Menschen zur alle zwei Jahre stattfindenden Fachtagung des ökumenischen Netzwerks Citykirchenprojekte. Von Kiel bis Linz, von Aachen bis Berlin sind zur Zeit 74 kleine und große City-Projekte unterschiedlichster Ausprägung zu diesem Netzwerk zusammengeschlossen.

Kirche für Zweifler

Bild von Heiko Kuschel
Radioandacht auf Radio Primaton - www.dekanat-schweinfurt-evangelisch.radioandacht.eu

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!

Ostern liegt hinter uns. Wie haben Sie die Tage verbracht? Waren Sie mal in einem Gottesdienst oder ist Ihnen das alles sowieso egal? Damit wären Sie nicht allein, denn viele  Menschen sagen: Dieses ganze Gerede von Gott, von Auferstehung und was weiß ich alles, das ist nichts für mich. Und Kirche ist sowieso out.

Neue Wege in der Ökumene

Bild von Heiko Kuschel

Aschermittwoch. Für viele ein Tag des Innehaltens, der Buße, des Bereuens. Ein nachdenklicher Tag.

Für mich ist es in diesem Jahr eher ein freudiger Tag: Ab heute wird in Schweinfurt ein besonderes Faltblatt verteilt. Eine gemeinsame Publikation der katholischen Stadtkirche und der evangelischen Citykirche. Eine Übersicht über alle evangelischen und katholischen Angebote von heute bis Ostern. Eine kaum zu überblickende Vielfalt von Gottesdiensten, Vorträgen, Konzerten haben wir zusammengetragen und vermutlich noch das eine oder andere vergessen. Aber wichtig ist uns zu zeigen: Wir ziehen an einem Strang!

Kirche ins Netz!

Bild von Heiko Kuschel

Der „Weltherrscher“, so nennt er sich, hat sich mit der Kirche und dem Internet beschäftigt. Ein wirklich lesenswerter Artikel eines „bekennenden Nichtchristen“, finde ich, denn er sieht vieles sehr differenziert. Da ist nicht die ganze Kirche Mist, weil vor Jahrhunderten Menschen im Namen Gottes Unrecht getan haben, Fehler gemacht haben. Da wird den Kirchen zugestanden, dass sie früher Fehler gemacht haben, aber auch aus den Fehlern gelernt haben.

Und Gott chillte

Bild von Heiko Kuschel

Und Gott chillteUnd Gott chillte„Und Gott chillte“: Das ist der Titel der neuesten „Bibel-Ausgabe“ auf meinem Schreibtisch.

Die Frustriertenmesse

Bild von Heiko Kuschel

„Thomasmesse“ nennt sich das Gottesdienstprojekt, das sich von Skandinavien aus auch in Deutschland ausgebreitet hat. Zu einem ersten Sondierungsgespräch waren zehn sehr unterschiedlich geprägte Menschen gekommen – manche, die der Kirche nahe stehen, andere, die lange nicht mehr viel mit der Kirche am Hut hatten. Allen gemeinsam war aber, dass sie sich eine andere Form des Gottesdienstes wünschen. Wie der aussehen könnte?