Ansprache beim Volksfestgottesdienst: Hoch hinaus!

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Na Ulli, sag mal, warst du schon auf diesem Riesenschleuderteil da hinten? Auf dem Plakat hab ich ja ein Foto von dem Fahrgeschäft, das letztes Jahr da war, diesmal steht da das Evolution, aber hoch hinaus geht’s wirklich!

Nee, das ist definitiv nix für mich! Das ist mir zu hoch und zu wackelig da oben. 

Mir auch, ganz ehrlich! Mir reicht schon das Riesenrad, wenn’s ein bisschen windig ist und schaukelt. 

Aber es gibt ja auch die kleinen Geschäfte hier auf dem Volksfest. Und die großen, die aber nicht so hoch rauf gehen.

Das stimmt. Kinderkarussells. Geisterbahnen. Wildwasserbahn.

Ach, da geht’s schon wieder so wild zu. Haben wir nicht auch was Ruhiges?

Predigt beim Motorradgottesdienst: Bewegt und bewegend

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Ansprache zu 50 Jahre Motorradgottesdienst: "Bewegt und bewegend" - Patrizia Sormani und Heiko Kuschel

P Trotz dieser Erlebnisse als Sozius, Sozia habe ich zunächst gedacht, wir - Du und ich - seien ungeeignet für diesen GD.

H: Du meinst, weil wir selbst keine Maschine mit viel PS haben? P: Uhm

H: das sehe ich etwas anders: alles, was Menschen innerlich bewegt, bringt sie auf die eine oder andere Art und Weise auch äußerlich in Bewegung. Wenn mich etwas interessiert, wenn ich für etwas brenne, gehe ich dahin, setzte ich mich dafür ein. Das Gefühl kennen auch wir!

Ansprache zur Fahrradsegnung: Auch im finsteren Tal - Gott ist bei mir!

gemeinsam mit Joachim Werb zur Fahrradsegnung anlässlich der Kidical Mass Demo in Schweinfurt

wegen eines technischen Fehlers leider kein Aufnahme

„Jeder Teil dieser Erde“, ja lieber Joachim, also, wenn ich mit dem Fahrrad fahre, dann gibt’s da doch Teile der Erde, die sind mir lieber als andere. Ich hätte da so einige Stellen hier in Schweinfurt, an denen ich echt immer froh bin, wenn ich da heil durch komme.

Ja, das kenne ich auch! (evtl. Beispiel)

Bei mir ist es die Maxbrücke – und dann links Richtung Wehranlagen. Da bin ich jedes Mal froh, wenn ich irgendwie rüberkomme.

Ja, da gibt es schon mache Ecken, die wirklich schwierig und gefährlich sind. Das erinnert mich an den 23. Psalm. Kennst du bestimmt.

Ansprache zu 40 Jahre Tschernobyl: Hoffnung gegen das Seufzen der Natur

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Ach, was war das letztes Jahr für ein schöner Anlass! Die erste Andacht hier ohne die Kühltürme im Hintergrund. Kein Atomstrom mehr in Deutschland. Ja, natürlich, der Atommüll ist immer noch da, aber wir schienen in Energiefragen auf einem guten Weg zu sein.

Und heute, ein Jahr später?

Plötzlich mehren sich wieder die Rufe nach einer Rückkehr zur Atomkraft. Plötzlich gibt es Versuche, die Energiewende insgesamt wieder zurückzudrehen oder zumindest kleinzumachen. Kriege um Öl und Gas, fossile Energiepreise in ungeahnten Höhen, die weltweite Temperatur auch – und trotzdem wollen Menschen zurück in die „gute alte Zeit“, in der wir Strom mit Kohle, Gas und Atom erzeugten. Und in Umfragen ist plötzlich wieder eine Mehrheit dafür, zur Atomkraft zurückzukehren –  ich denke, wir sind uns hier einig, dass das kein guter Weg ist.

Wagenkirche: Vorweggenommene Ostern

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Lieber Lorenz, das ging ja jetzt schnell! Letzte Woche die erste Tour mit der Wagenkirche in diesem Jahr – und heute sind wir schon wieder da.

Ja, das müssen wir doch ausnutzen! Wetter ist schön, wenn auch ein bisschen kalt – und nächste Woche geht’s schon wieder nicht mehr.

Ach ja, nächste Woche ist ja Karfreitag. Da fahren wir natürlich nicht. Aber für mich ist das alles noch so weit weg.

Ich dachte, der Karfreitag ist der höchste Feiertag bei euch Evangelischen?

Gott ist die Tasse Kaffee im Leben

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In einer Woche ist schon Gründonnerstag. Die Zeit rast nur so dahin. Bald ist die Fastenzeit wieder rum.

Ich weiß nicht, ob Sie in diesem Jahr etwas fasten. Süßigkeiten, Chips, Fernsehen, unnötige Autofahrten, es gibt so vieles, wovon man sich mal für eine Weile frei machen kann. Die Aktion „Sieben Wochen ohne“ lädt dieses Jahr ein zu „Sieben Wochen ohne Härte“. Mehr Gefühl. Mehr Verständnis für andere. Eine schöne Idee, finde ich.

Vor vielen Jahren hab ich mal spontan am Aschermittwoch beschlossen: Ich verzichte auf Kaffee.

Uff.

Das war ... nun ja. Irgendwann dann doch erstaunlich einfach. Ich habe in der Tat mehr auf meinen Körper geachtet. Mir mehr Pausen gegönnt und sie nicht einfach mit Koffein übersprungen. Trotzdem: Das würde mir schon echt schwerfallen, das zu wiederholen.

Predigt beim MehrWegGottesdienst: Hast du was an den Ohren?

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Schon wieder diese Klangschale. Uff. Vorhin im Anspiel hab ich gesagt, dass mich das eher nervt als beruhigt, und ja, das ist wirklich so.

In der Geschichte von Maria und Martha, die wir am Anfang gehört haben, bin ich wohl eher die Martha. Die, die gleich in Aktion verfällt.

Das hier ist noch zu erledigen.
Und jenes. 
Und alles ganz dringend, und wir haben ja Gäste, da muss alles perfekt sein!

Wagenkirche: Glücklichsein

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Lieber Lorenz, ich freu mich so, dass wir endlich wieder mit der Wagenkirche unterwegs sind!

Ja, und das bei so schönem Frühlingswetter heute, am Frühlingsanfang!

Aber so richtig glücklich sind die Deutschen insgesamt ja leider nicht. Gestern zum Weltglückstag kam wieder der World Happiness report der Vereinten Nationen raus, der untersucht, welche Länder wie glücklich sind. Was schätzt du, wo Deutschland gelandet ist unter den 147 gelisteten Ländern?

Na ja, vielleicht nicht ganz unten ...

Wir sind sogar aufgestiegen von 22 auf 17.