Wort in den Tag: Stören auf der Straße
Heiko Kuschel 9. November 2018 - 9:53

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Immer freitags, wenn das Wetter passt, ziehe ich mit meinem katholischen Kollegen Ulli Göbel die Kirche in die Stadt. Ja, wir haben eine fahrbare Kirche. Aus Holz und Metall, mit Rädern dran und einer Deichsel zum Ziehen.

Wort in den Tag: Kirche stört die Politik

Liebe Hörerinnen und Hörer!

In diesen Wochen geht es ja viel um Wahlen, Politik, Koalitionsverhandlungen, Rücktritte und was weiß ich. Man kommt überhaupt nicht dran vorbei.

Und mitten in diesen Diskussionen kommentieren dann auch noch wichtige Vertreter der großen Kirchen. Stellen sich gegen menschenfeindliche Aussagen einzelner Politiker und setzen sich ein für einen menschenfreundlichen Umgang untereinander.

Können die nicht einfach den Mund halten und in der Kirche predigen? Das stört doch nur. Die sollen sich mal gefälligst aus der Politik raushalten.

Wort in den Tag: Störendes Glockenläuten

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Immer wieder höre ich von Menschen, die neben einer Kirche wohnen, wie sehr ihnen dieses ständige Glockenläuten auf den Geist geht. Morgens, abends, mittags, ständig macht‘s bimbam in voller Lautstärke. Ja, kann ich irgendwie auch verstehen, ganz ehrlich. Und es scheint doch auch nicht mehr so wichtig zu sein wie früher, als die Kirchenglocken quasi die Zeitansager fürs ganze Dorf waren. 

Wort in den Tag: Jesus stört!

„Oh nee, schon wieder der von der Kirche. Will ich doch gar nicht hören. Das stört mich. Ich geh mal schnell nen Kaffee holen, bis der fertig ist.“

Ja, da haben Sie schon Recht, liebe Hörerinnen und Hörer: Diese Sache mit dem Glauben, die stört. Das, was Jesus alles gesagt hat, das kann unseren gewohnten Trott ganz schön durcheinanderbringen. So Dinge wie: „Liebt eure Feinde!“ oder einfach nur „selig sind die, die den Frieden suchen“. 

Wagenkirche im Fernsehen admin 12. Oktober 2018 - 19:49

Am 12.10.2018 begleitete uns ein Team des Bayerischen Rundfunks.

Quelle: BR Mediathek