Wort in den Tag: leere Kirchen

Liebe Hörerinnen und Hörer!

In wenigen Tagen ist Ostern. Doch die Kirchen bleiben leer. Keine Gottesdienste, auch keine Osternacht. Kein gemeinschaftliches Feiern. 

Auf Facebook hab ich einen schönen Spruch gesehen: „Macht nichts, wenn die Kirche leer ist – das Grab war auch leer!“ 

Wort in den Tag: die guten Seiten sehen
Heiko Kuschel 27. März 2020 - 10:00

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Jetzt haben wir schon bald eine Woche die Ausgangsbeschränkungen hier in Bayern. Wie geht es Ihnen damit? Wie ist die Stimmung zu Hause?

Ehrlich gesagt, auch in Pfarrersfamilien geht‘s manchmal etwas gereizt zu, wenn man sich so lange so eng auf der Pelle hockt. Und doch – es gibt auch viel Schönes. Auf einmal setzen wir uns zu Spieleabenden zusammen. Gehen miteinander spazieren, viel anderes ist ja eh nicht möglich. Sitzen mal zusammen und quatschen oder schauen einfach zusammen einen Film.

Wort in den Tag: Geht hin in alle Welt?

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Der Evangelist Matthäus erzählt ganz am Ende seines Evangeliums davon, wie Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat, die Menschen zu taufen. Vielleicht kennen Sie den Satz: „Geht hin und lehrt alle Völker“, so sagt Jesus.

Wort in den Tag: Woher kommt mir Hilfe?
Heiko Kuschel 25. März 2020 - 10:00

Liebe Hörerinnen und Hörer,

Es war einmal vor langer Zeit in einem fernen Land. Menschen machten sich auf den Weg zu einer Wallfahrt ins ferne Jerusalem. Über hohe Berge, durch tiefe Täler sollte es gehen. Der Weg war nicht ungefährlich, das Ziel ungewiss. Und so beteten sie, die Berge vor Augen:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

Wort in den Tag: Fürchte dich nicht!

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Auf einmal ist alles anders. Zu Hause bleiben ist die Devise. Viele arbeiten von zu Hause, vielleicht auch Sie. Und wer noch zur Arbeit geht, für den ist dort vieles anders. 

Die Sorgen sind groß. Nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um die von lieben Menschen, die vielleicht anfälliger sind für Krankheiten. Finanzielle Sorgen, Angst um den Arbeitsplatz. Wie wird das weitergehen?

Ansprache beim MehrWegGottesdienst: Bitte lachen Sie jetzt!

Bitte lachen Sie jetzt!
Schon mal im Elferrat bei einer Sitzung gesessen, hinten auf der Bühne?
Da musst du lachen. 
Auch, wenn dir der Scherz gar nicht gefallen hat.
Da musst du Stimmung verbreiten.
Auch wenn‘s dir grade gar nicht gut geht.
Egal, the show must go on.
Und wenn du einen Witz total daneben findest, ganz egal. Klatschen und Lachen, was das Zeug hält.
Bitte lachen Sie jetzt!
Viele finden ja diese Fröhlichkeit im Fasching aufgesetzt.
Andere gehen da voll mit.
Und manche gehen mit und fühlen sich als Fremdkörper.

Wort in der Mitte bei der Vesperkirche: Für Leib und Seele!

Liebe Gäste und liebe Gastgeberinnen und Gastgeber der Vesperkirche, heute ist wirklich ein ganz besonderer Tag. Die Vesperkirche ist wieder da, und ganz viele haben daran mitgearbeitet, dafür gespendet oder einfach nur nachgefragt, wann sie denn wieder stattfindet. „Miteinander für Leib und Seele“ ist das Motto der Vesperkirche, und das spürt man an jeder Ecke und in jeder Minute. Hier gehören Leib und Seele zusammen. So, finde ich, muss Kirche sein, muss unser Glaube sein. So erlebe ich unsere Kirche ja in vielen Zusammenhängen. Wir setzen uns ein für die Menschen. Für die, die auf der Flucht sind oder bei uns Schutz suchen. Für die, die hier bei uns in Armut leben. Für Alte, Kranke, für Obdachlose. Für Gerechtigkeit in der Welt. Und auch für den Erhalt unserer Umwelt, nicht erst seit Fridays for Future.