Wagenkirche: Frustschutz-Adventskalender

Lieber Lorenz, jetzt geht’s hier ja richtig los mit Weihnachtsmarkt, mit Tannenbäumen, mit Lebkuchen, Glühwein und was sonst noch alles so dazugehört. Und natürlich Adventskalendern. Früher haben wir unseren Kindern immer nur diese ganz einfachen Schokokalender geschenkt, da waren die glücklich, und irgendwie kamen dann noch andere dazu von Oma, den Paten usw. Habt ihr denn noch Adventskalender daheim?

(ja/nein)

Also, unsere Jüngste, die hat natürlich noch einen. Und noch was Selbergemachtes von der Oma. Aber es muss ja nicht immer was Süßes sein. 

Also so was wie den Bierkalender? 24 Sorten Bier in Dosen. Das ist schon ein bisschen schräg, finde ich.

Na ja, ok, so was gibt’s auch. Wem’s Spaß macht, warum nicht. Aber ich meinte eher was anderes. Den hier finde ich total schön, mit Geschichten, mit Gedichten und vielen guten Gedanken. Schau mal!

(Oh, den kenn ich ... Der andere Advent) Oh, das ist ja schön! Ganz viele Geschichten, die uns auf Weihnachten hinführen. Also ein Kalender für die Seele, nicht nur für den Magen. Und hier, am 6. Dezember, da haben sie lauter schöne Wörter gesammelt. „Frustschutz“. Und „Frohlockvogel“. Oder „Mutausbruch“. Das gefällt mir.

Ja, das ist wirklich ein Kalender, der jeden Tag einen kleinen Mutausbruch verursacht. In einer Zeit, in der die meisten eher zum Wutausbruch neigen. Ich finde auch „Trostflimmern“ total schön.

Und ... der Kalender hört ja gar nicht am 24. Dezember auf! Der geht noch weiter bis zum 6. Januar.

Ein bisschen Mutausbruch für jeden Tag. Ein bisschen Trostflimmern. Ob mit Gedichten und Texten und Gedanken – oder mit einem Stück Schokolade oder meinetwegen einem Bierkalender. Weihnachten heißt: Gott kommt zu uns. Und das ist ein Grund, sich zu freuen!

Wir wünschen Ihnen eine fröhliche Adventszeit mit ganz viel Frustschutz.