Video-Predigtslam: Die Sehnsucht bleibt

Text: Gen 2,15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.

Gepäckaufbewahrung am Hauptbahnhof. Gott kommt rein, eine Erde unterm Arm. „Können Sie die hier für mich aufbewahren?“ „Gibt Sperrgutzuschlag, aber bitte, hier Ihr Abholschein. Alpha-Omega 144.“

„Dass er ihn bebaute und bewahrte.“ So heißt’s in der Erzählung von der Schöpfung der Welt. Erst mal nur der Garten Eden, doch wir wissen ja alle, was dann kam. Apfel, Rausschmiss, Arbeit im Schweiße deines Angesichts.

Wagenkirche: Nichts!

Also Ulli, ich weiß ja, ich war heute dran mit Dialog schreiben. Aber mir ist echt nichts eingefallen. Hast du ne Idee für heute?

Hm, also, ehrlich gesagt bin ich jetzt gerade auf die Schnelle auch überfragt.

Tja, da stehen wir also vor dem Nichts. 

Das ist ja fast wie bei Gott in der Schöpfungsgeschichte.

Wie meinst du das denn jetzt?

Na ja, so heißt es doch gleich ganz am Anfang der Bibel: Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Das heißt: Davor gab es nichts.

Wort in den Tag: Krise in der Krise #fridaysforfuture

Eine weltweite Bewegung auf den Straßen hätte es heute geben sollen. Fridays for future hatte zur nächsten weltweiten Demo eingeladen, um darauf aufmerksam zu machen, welche Krise uns da mit dem Klimawandel bevorsteht. Jetzt findet das alles nur online statt. Eine andere Krise hat alles überlagert. Aber das Thema „Klimawandel“ ist nicht aus der Welt. Und auch, wenn Sie‘s vielleicht nicht mehr hören können: Es wird uns beschäftigen. Und der Klimawandel wird unser Leben noch viel mehr bedrohen als Corona. Die Weltgemeinschaft zeigt in diesen Wochen, was für harte Maßnahmen sie ergreifen kann, wenn‘s sein muss. Warum schaffen wir das nicht für andere Dinge auch?

Ansprache bei der Klima-Andacht am 29.11.2019: Gott ist die Schöpfung nicht egal!

Christus ist der Erstgeborene der ganzen Schöpfung … oh je, Ulli, was hast du da für einen Text für heute rausgesucht? Ob den die Leute hier verstehen?

Na ja, dafür sind wir ja da, Heiko. Lass uns doch mal schauen, was da drin steckt. Aber du hast recht: dahinter verbirgt sich eine ganze Schöpfungstheologie: Gott ist der Ursprung alles Seins, der ganzen Schöpfung und unserer Welt. Und Jesus ist sein Ebenbild.

Ja, und wir Menschen auch. Wir sollen es zumindest sein. 

Predigt zum Schulanfangsgottesdienst der Landwirtschaftsschule: Unterwegs im Auftrag des Herrn

Liebe Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftsschule, liebe Lehrerinnen und Lehrer!

Endlich mal soll es wieder so was wie ein bisschen Regen geben. Endlich mal wird es ein bisschen kühler. Was war das für ein Sommer! Seit Monaten, eigentlich das ganze Jahr schon, ist es bei weitem zu trocken. Wenn ich die Grafiken beim Dürremonitor Deutschland anschaue, dann ist da halb Deutschland dunkelrot eingefärbt – außergewöhnliche Dürre. Vor einem Jahr wusste ich noch nicht mal, dass es diesen Dürremonitor gibt – jetzt gehen die Grafiken auf Facebook rum, weil sich nun nicht nur die Landwirte Sorgen machen. 

Ansprache zur Einweihung des Gewerkebaums

Sag mal, Ulli, kanntest du diese Tradition eines Gewerkebaums schon?

(nein)

Also, für mich war das komplett neu. Musste ich erst mal googeln, was das eigentlich ist. Aber ich finde es sehr schön, dass sich die Handwerker jetzt hier mitten in Schweinfurt mit diesem Baum präsentieren.

Das ist ja auch wichtig, dass das Handwerk wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen gerückt wird. Ohne Handwerker stünden wir ziemlich blöd da.

Ansprache beim MehrWegGottesdienst am 12.6.2016: Kompliment!

Liebe Gemeinde!

Super! Sie sehen heute richtig klasse aus. Es ist so toll, dass Sie gekommen sind. Was wären wir nur ohne Sie? Sie haben jetzt schon so toll mitgesungen, mitgemacht. Ein Gottesdienst ohne Gemeinde wäre ja schließlich überhaupt nichts. Und die schönen Beiträge in der Mehrwegphase! Da haben Sie sich richtig viele Gedanken gemacht. Nachher werden wir noch einige der Fürbitten vorlesen, aber eigentlich wären sie alle miteinander geeignet, vorgelesen zu werden. Schade, dass es einfach zu viele sind. Ich bin richtig stolz darauf, Teil dieser Gottesdienstgemeinde zu sein.

OK, merken Sie was? Wie geht’s Ihnen mit dieser Lobhudelei? Bisschen viel auf einmal, oder?

Predigt zum Schulschlussgottesdienst der Landwirtschaftsschule: Pflanz einen Baum!

Predigt zum Schulschlussgottesdienst der Landwirtschaftsschule

Schweinfurt, 18.3.2016

Text: Ps 1,3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.


Petra Dirscherl  / pixelio.de
Bild: Petra Dirscherl  / pixelio.de  

„Pflanz einen Baum, der Schatten wirft und beschreibe den Himmel, der uns blüht“, so haben wir gerade gesungen. Selbst, wenn Sie jetzt vielleicht gerade nicht in der Situation sind, dass Sie ein Haus bauen wollen – so direkt ist das Lied ja gar nicht gemeint. Sondern eher so: Wie gestalte ich mein Leben? Was ist darin wichtig? Ist es nur Arbeit, Arbeit, Arbeit – oder ist da Platz für mehr?