Tastaturgebet beim Motorradgottesdienst
Vor dir hast du eine Tastatur. Am Tablet oder Handy nimm einfach die, die wir eingeblendet haben. Du musst nichts tippen, nur deine Finger drauf legen.
Wir beginnen mit deinem Kennzeichen. Lege deine Finger nacheinander auf die Buchstaben und Zahlen. Niemand anders hat die gleiche Kombination. Niemand auf der Welt. Du bist einmalig. Du bist du. Und so wie die Zulassungsstelle dein Kennzeichen kennt – so kennt Gott dich. So, wie du bist. Er sieht dich, sieht in dein Herz und sagt: Zugelassen. Du bist ok so, wie du bist. Plakette erteilt. Sei ein Teil dieser wunderschönen Welt.
Nun schau auf die Zahlen. Streich mal drüber. Wie geht’s dir?
Die 9 ist für das beste Gefühl. Die 1 für das schlechteste.
Leg deinen Finger auf die Zahl, die gerade sagt, wie’s dir geht.
Hast du ein Wort für dieses Gefühl? Entscheide dich für eins.
Dann geh jetzt zu den Buchstaben.
Und berühre die Tasten, die dein Wort bilden.
zB müde oder Vorfreude
Wenn du fertig bist: geh zum Punkt. PUNKT. So ist es grade mit mir, Gott. Wenn du den Punkt zu krass findest, nimm das Komma.
Predigt beim Motorradgottesdienst: Frühjahrs-Check für die Seele
Die Saison hat begonnen. Die meisten von euch haben vermutlich ihre Maschinen schon längst rausgeholt und alles überprüft. Ist noch TÜV drauf? Ist die Batterie in Ordnung? Wie sieht’s mit dem Öl aus, mit dem Tank?
Wie war das bei euch? Gerne könnt ihr im Chat auch eure Kommentare abgeben. Zum Beispiel: Welche Überraschungen gab es da für euch? Ein Ameisennest unterm Sattel oder was weiß ich was ihr schon erlebt habt. Erzählt es im Chat.
Predigt beim Motorradgottesdienst: Mit der Natur
Tja, Ulli, das haben wir ja ziemlich blöd angefangen mit unserem Thema für den Motorradgottesdienst diesmal, oder?
Warum? „Mit der Natur“ - das ist doch ein Thema, das alle im Augenblick beschäftigt. Der Klimawandel und unser Beitrag dazu.
Ja klar. Aber jetzt überleg mal. Motorräder. Womit fahren die?
Na ja, jedenfalls normalerweise eher nicht mit Diesel.
ökumenischer Motorradgottesdienst 2019
Fotos mal aus einer anderen Perspektive. Alle Fotos: Steffi List.
Motorradgottesdienst 2018
Fotos vom Motorradgottesdienst in St. Johannis Schweinfurt am 6.5.2018
Predigt beim Motorradgottesdienst 2018: Der Sonne entgegen
Heiko, bist du schon mal geflogen?
Ich, geflogen? Von einer Maschine runtergeflogen oder von der Schule?
Na, ich hoffe mal nicht, dass du von der Schule geflogen bist, das kann ich mir jetzt eigentlich bei dir nicht vorstellen, und auch nicht von einer Maschine runtergeflogen, nein, du fährst ja auch kein Motorrad, ich meine natürlich mit einer Maschine in der Luft …
Freiheit! - Ansprache beim Motorradgottesdienst Schweinfurt 2017
Freiheit! Was für ein Wort, Ulli. Da könnten wir doch stundenlang drüber predigen, oder?
Nee, da hört unsere Freiheit glaub ich auf. Irgendwann laufen uns die Leute davon.
Na ja, da hast du natürlich recht. Aber es ist so eine schöne Vorstellung. Einfach nur frei sein, auf niemanden Rücksicht nehmen müssen. Gas geben auf dem Motorrad, auf der Autobahn oder vielleicht noch besser auf einer schönen Landstraße ohne Verkehr, irgendwo durch die Berge und den Wald. Der Fahrtwind haut dich fast weg. Und du fährst einfach los, der Sonne entgegen, wie auf unserem Plakat.
Blöderweise gibt‘s da ja auch noch die anderen Verkehrsteilnehmer. Auf die musst du dann vielleicht doch mal Rücksicht nehmen.Das Streben nach Glück
Predigt zum Motorradgottesdienst
Gochsheim, 25.4.2010
Das Streben nach Glück, so haben wir diesen Gottesdienst genannt. Toll, dachte ich mir, da steht bestimmt viel drin in der Bibel zu diesem Thema. Tja, denkste: Im Neuen Testament kommt das Wort Glück gar nicht vor. Und im Alten Testament eigentlich höchstens im Sinn von „Schwein gehabt“. Eine Definition oder gar eine Anleitung zum Glücklichsein, das gibt es in der Bibel so nicht.