Wort in der Mitte: W@nder!

Liebe Gäste hier in unserer Vesperkirche!

In ein paar Wochen fahre ich bis nach Hannover zu einer Tagung, die nennt sich „W@nder“, eine Mischung aus „Wanderer“ und „Wunder“. Und es ist wirklich ein kleines Wunder: Sie war nämlich schon vor einem halben Jahr in kürzester Zeit ausgebucht, obwohl damals noch gar nicht klar war, was da überhaupt läuft. Aber die Beschreibung hat viele fasziniert. Vielleicht geht es Ihnen auch so?

Es ist laut Ausschreibung eine Konferenz

Die Kirche und das freie Internet - wirklich frei?

Der „Weltherrscher“, so nennt er sich, hat sich mit der Kirche und dem Internet beschäftigt. Und ich hatte darauf geantwortet, aber, lieber Weltherrscher, ich gebe zu, dass ich das Anliegen des Eintrags ein wenig missverstanden habe. Es geht also mehr um die Frage: Setzt sich die Kirche für die Erhaltung eines freien Internets ein? Darum nun ein zweiter Anlauf.

Gott und das Schnabeltier

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder den Film \"Dogma\" gesehen. Ein ziemlich skuriller und komischer Film, der für mich sehr amüsant und kreativ mit vielen \"Glaubenssätzen\" spielt. Gleich am Anfang sagen die Filmemacher sehr deutlich, dass sie keine Glaubensüberzeugungen verletzten wollen. Ein Satz ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:

Denken Sie bitte daran: Auch Gott hat Sinn für Humor. Man muss sich nur einmal das Schnabeltier ansehen.

Evangelist, Missionar und Märchenprinz Siegfried Bergler 19. Januar 2009 - 13:36

Einführung von Pfarrer Heiko Kuschel

Schweinfurt, St. Johannis. Pfarrer Heiko Kuschel kann’s nicht lassen. So wie es einem modernen Citypfarrer ansteht, provoziert er auf süffisante Art und Weise die Gemeinde: Er beginnt seine Amtsantrittspredigt am 18. Januar (!) mit „Frohe Weihnachten“ und endet mit „Zum Wohl“ statt mit „Amen“. Ähnliches war man schon von ihm als Gemeindepfarrer in Gochsheim, vor allem als Dekanatsjugendpfarrer, gewohnt. Anlässlich seiner Einführung in das Doppelamt eines Citykirchenpfarrers und zugleich Dekanatsschulbeauftragten legt er auf der Kanzel – in der Hand ein Glas Wein (oder doch nur Wasser?) - die Erzählung von der „Hochzeit zu Kana“ (Joh 2) aus: Damals hätten sich die Gäste über den unerwarteten Weinnachschub und die gemeinsame Feier gefreut. Heute sieht sich Pfr. Kuschel in seiner Citypfarrerfunktion selbst als „das Gläschen Wein, das der Stadt bisher noch gefehlt hat.“ Und im Blick auf seine Schulstelle sagt er augenzwinkernd: „Religion ist ein Fach für Leib und Seele.“

Umzüge und Visionen

Heute ist der Tag der Umzüge. Domains ziehen um, in der Kirchenverwaltung ziehen Büros um, ja selbst in einem großen Kaufhaus wurde heute kräftig umgeräumt, auf dass die Kunden nachher gar nichts mehr finden. Und gute Freunde von uns haben heute ihre erste Mail geschickt, nachdem sie vor wenigen Tagen in die USA umgezogen sind. Auch mein "Citykirche"-Büro - nun ja: Es zieht nicht um, denn es gab ja noch nie eines. Aber so ganz langsam wächst es. Immerhin gibt es nun schon ein Fax und ein Telefon - aber noch keinen Tisch, Stuhl oder sonst etwas.